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Fachschaft Deutsch

Deutsch ist nicht alles – aber ohne Deutsch ist alles nichts

Das Fach Deutsch ist zentraler Bestandteil der schulischen Bildung.
Sprache ist Voraussetzung für Kommunikation und Kultur. Die kompetente Nutzung unserer Muttersprache ermöglicht es uns, unserem Denken Ausdruck zu verleihen, und befähigt uns zu selbstbestimmtem und verantwortungsbewusstem Handeln. Gleichzeitig setzt gelungene Kommunikation voraus, dass wir in der Lage sind, zuzuhören und aufei-nander einzugehen.
Das Anliegen der Lehrkräfte für Deutsch ist es, die Schüler dabei zu unterstützen, die nötigen sprachlichen Kompetenzen zu entwickeln und auszubauen.

Kernbereiche des Deutschunterrichts sind:

Lesen

Lesen hilft, unsere Welt zu verstehen, und kann uns neue Welten eröffnen.
Wir beschäftigen uns mit Jugendliteratur, Klassikern, Sachtexten – wir analysieren, in-terpretieren, diskutieren, spielen, tragen vor.
Es ist uns wichtig, auf möglichst vielfältige Art Zugang zu Texten und Sprache zu ermög-lichen und ein Bewusstsein für Poesie und literarische Traditionen zu vermitteln.

Wenn ein Kind lesen gelernt hat und gerne liest, entdeckt und erobert es eine zweite Welt, das Reich der Buchstaben. Das Land des Lesens ist ein geheimnisvoller, unendlicher Erdteil. Aus Druckerschwärze entstehen Dinge, Menschen, Geister und Götter, die man sonst nicht sehen könnte. Wer noch nicht lesen kann, sieht nur, was greifbar vor seiner Nase liegt oder steht. Wer lesen kann, sitzt über einem Buch und erblickt mit einem Male den Kilimandscharo oder Karl den Großen oder Huckleberry Finn im Gebüsch oder Zeus als Stier, und auf seinem Rücken reitet die schöne Europa. Wer lesen kann, hat ein zweites Paar Augen, und er muss nur aufpassen, dass er sich dabei das erste Paar nicht verdirbt. (Erich Kästner)

Schreiben

Schreiben als persönliches Ausdrucksmittel ist ein kreativer Prozess, der bestimmten Regeln unterliegt. Diese anspruchsvolle Tätigkeit muss geübt werden. Aus diesem Grund befassen wir von der 5. bis zur 12. Jahrgangsstufe kontinuierlich und altersgemäß mit analytisch-interpretierenden, kreativ-gestaltenden und erörternden Aufsatzformen.

Die Sätze, die ich schreibe, sagen mir etwas, was ich, bevor ich diese Sätze schrieb, nicht gewusst habe. (Martin Walser)

Sprache und Sprachgebrauch untersuchen

Grammatik- und Rechtschreibunterricht ist unverzichtbar, weil er die Grundlage bildet für das Schreiben - und auch das Verständnis von Literatur. Er ist selbstverständlicher Bestandteil des Unterrichts, damit die Schüler Sicherheit im Umgang mit dem orthographischen und grammatikalischen Regelwerk der deutschen Sprache erlangen.

Sprechen und Zuhören

Sprechen ist der direkte Ausdruck unseres Denkens und Empfindens in der Auseinandersetzung mit unserer Umwelt. Sich sicher und verständlich, sach-, situations- und adressatengerecht auszudrücken und Gesprächsregeln zu befolgen, ist ebenso Ziel des Kommunizierens im Unterricht wie das Zuhören und das Aufeinander-Eingehen. Sicheres Sprachhandeln ist Voraussetzung für ein konfliktfreies Miteinander.

Hätten wir das Wort, hätten wir die Sprache, wir bräuchten die Waffen nicht. (Ingeborg Bachmann)

Medien nutzen

Digitale Medien zu nutzen und sinnvoll, kritisch und verantwortungsbewusst mit ihnen umzugehen, gehört zum zentralen Aufgabenbereich des Deutschunterrichts.

Die neuen Medien bringen
viele neue Möglichkeiten,
aber auch viele neue
Dummheiten mit sich. (Ernst Ferstl)

Anhang

Deutscher Aufsatz - Anleitung für die Oberstufe

Literaturcurriculum

Stoffverteilungsplan 11ff ab Abi 2017

Stoffverteilungsplan 2015